K & N - Filter

für den MGA


Der von Peter Burgess vorbereitete Zylinderkopf sollte nun endlich mit K & N - Filtern versehen werden. Verschiedene Anrufe bei den bekannten Ersatzhändlern sorgten aber schnell fü Frust: Zwar in den Preislisten noch mit ca. 80 DEM ausgewiesen, sollten die Filter nun bis zu 120 DEM das Stück kosten - das war zuviel.

Also wurde nach anderen Möglichkeiten Ausschau gehalten. Und in der Tat: Bei bestimmten Einkaufsquellen sind auch lose K & N - Einsätze erhältlich - was mir natürlich noch viel besser gefällt, da ich mit Chrom im Motorraum eh nicht so viel anfangen kann.

Via Internet wurde schnell die Einkaufsquelle ausgemacht, und innerhalb weniger Tage lagen die bei Jeff Zorn zum Stückpreis von 28 US$ georderten Filter auf dem Küchentisch. Einige Teilnehmer am MGA Bulletin Board hatten schon ähnliche Umbauten ausgeführt und meinten, auf eine andere Nadelbestückung der Vergaser könne zunächst verzichtet werden - oft reiche eine fettere Einstellung des Gemisches.

Also alles zusammengepackt und ab in die Garage...

Hier der Motorraum im Urzustand, noch mit den alten Filtern. Zum Umbau muss nur der Deckel der Filter abgenommen werden, die Aktion beschränkt sich also auf das Lösen der jeweils zwei 1/2-Zoll-Filterdeckelschrauben. Etwas Fingerakrobatik ist notwendig, aber sonst kein Problem.

Hier die beiden Filter im Vergleich, links das Original, rechts der K & N - Einsatz. Leider fällt das Gitter mit der wunderbaren Patina ;-) dem Umbau zum Opfer...

Die einzige Hürde. Der vordere Filter wird innen am Gummirand vorsichtig etwas eingeschnitten, damit er über das Entlüftungsrohr der Zylinderdeckelentlüftung passt, die ja in die Grundplatte des vorderen Filters mündet. Hier ist natürlich häufiges Anpassen gefragt, damit nicht mehr Material als nötig weggenommen wird.

Und so sieht das Ganze dann zusammengebaut aus. Die Beeinträchtigung der Motorraum-Optik ist wesentlich geringer als bei Verwendung der verchromten Filter - aber das ist eben Geschmackssache.

Und was macht das nun? In der Tat reichte eine fettere Einstellung der Vergaser aus, der Düsenstock steht jetzt ca. 1,7 mm unterhalb der Gussbrücke im Vergaser (vorher 1,2 mm). Vom Empfinden her dreht der Motor jetzt freier, auch scheint der Durchzug zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen besser zu sein - vielleicht ist es aber auch nur eine "akustische" Täuschung, mit K & N - Filtern "schlürfen" die Vergaser ja stets ein bischen.

Wie auch immer: Sowie jetzt ein Leistungsprüfstand ausfindig gemacht ist, gehts mal auf die "Rolle" - bin ja sehr gespannt, was die Umbauerei messbar gebracht hat. Bis bald!


Alle Bilder sind Eigentum von Andreas Pichler.

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Anregungen an: pichler@mgcars.de