Winterstein

Meeting 2000

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MG Drivers Club Jahrestreffen: Winterstein/Thüringen

Von Dagmar Bardelmeier und Andreas Pichler

Winterstein in Thüringen - der Austragungsort des diesjährigen MG Drivers Club Jahrestreffens. Das Organisatorenteam um Volker Eckhard und Matthias Lux hatte sich auf die Fahnen geschrieben, einen der letzten weißen Flecken von der Landkarte der Clubtreffen zu tilgen - und um es vorwegzunehmen: Es ist allen Beteiligten rundherum gelungen.

Aus Düsseldorf war ein gut Teil der Scuderia Froschenteich angemeldet. Wie immer, wenn ein paar Düsseldorfer Freitags gegen 10.00 zusammentreffen, wurde erstmal Kaffee getrunken, über dies und jenes geredet und so gegen 12.00 fuhren wir dann los, gen Osten.

Um 13 Uhr guckten wir das erstemal auf die Karte - so weit ist das ja garnicht bis Winterstein (Bild: Wo sind wir eigentlich?). Über Flüsse und Seen (Bild: Prüfung der örtlichen Kühlwasserversorgung), durch Städte und Dörfer (Bild: Kulturprogramm - Rundgang durch Fritzlars historische Altstadt) gelangten wir schließlich nach Winterstein.

Und da gab es MG satt.

Wer wollte, konnte ja schon am Donnerstag anreisen und mit seinem zum Originalzustand restaurierten MG auf im Originalzustand belassenen Kopfsteinpflasterstraßen durch Thürigens reizvolle Landschaften bummeln.

In einer wunderschönen Kulisse in Wintersteins Ortskern (Bild: Der Kleine passt hierhin) präsentierten sich die zahlreichen Fahrzeuge der Clubmitglieder. Einige Teilnehmer versuchten sogar, nicht mit ihrem Klassiker, sondern mit ausgefallenem Schuhwerk das Interesse der angereisten Damenwelt zu erregen (Bild: Der letzte Schrei). Andere nutzten die Gelegenheit, sich bisher nicht entdeckten Seiten des Hobbies zu nähern (Bild: Gummiboot lockt).

Natürlich großes Hallo überall, und da die meisten Teams in der Nähe Quartier bezogen hatten, ran so mancher Begrüßungstrunk durch die vom Staub der Landstraße getrockneten Kehlen (Bild: Genuss).

Auch das improvierte Fahrgeschäft (Bild: Christiane Schneiders Clubartikel-Bauchladen) wurden heftigst frequentiert - das hatte schon beinahe etwas konspiratives.

Besondere Erwähnung findet natürlich auch das bereitgestellte Thüringer Buffet - zwar gab es wenig Vegetarisches, dafür waren die zum Verzehr angebotenen Vegetarier umso schmackhafter.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ausfahrt. Die Veranstalter hatten einen entscheidenden Schwerpunkt gesetzt: Streßfrei sollte es sein. Keine Zeitvorgaben, keine Warteschlangen vor Sonderprüfungen, keine zerstrittenen Teams, die wegen eines falsch interpretierten Chinesenzeichens 30 Jahre glückliches eheliches Zusammenleben über Bord zu werfen bereit sind - einfach gemütlich den Rennsteig geniessen, das war Ziel der ganzen Sache.

Und das wurde von den Teilnehmern auch goutiert. Bei einem Clubtreffen freut man sich ja vor allem auf die Clubkameraden und -kameradinnen, von denen man viele ja auch nur ein, zweimal im Jahr sieht...da sind natürlich touristische Ausfahrten mit einem lockeren Zeitplan und vielen Gelegenheiten zum Plausch hochwillkommen.

Und Gesprächsthemen gab es genug: Welche Motorhaube man auch immer aufmachte, es war mindestens ein V8-Motor darunter...unglaublich! (Bild: Wieder ein V8)

Selbst die (erfreulich zahlreich) angereisten MGF-Fahrer sind vom Umbaufetischismus betroffen...nicht ein F, der nicht irgendwie verändert war...und trotzdem (oder deshalb) besonderen Spaß macht (Bild: F steht für Fun) - manchen fiel es schwer, die Freuden-Tränen zurückzuhalten! (Bild: Der Griff zum Taschentuch)

Oh, wir schweifen ab - also, die Ausfahrt. Wer wollte, konnte sich während der Fahrt mit einem zweiteiligen Quiz die Zeit vertreiben. Volker hatte dazu sehr trickreich beschlossen, daß die aufmerksamen Damen an den Durchfahrtskontrollen keine Haltepausen zum Austausch der Antworten akzeptieren sollten (Bild: Nein, nicht anhalten). Nun, der Markplatz der Antworten-Schummler fand dann halt irgendwo unterwegs statt (Bild: Biete Frage 3 gegen 5 und 6). Etwas raffinierter stellte es der Schatzmeister des MG Drivers Club an: Er versuchte, die wesentlichen Antworten per Fax zu ermitteln ;-) (Bild: Mobiles Office).

Machte aber alles nichts, bei diesem Event stand halt die Freude am Fahren im Vordergrund. Und Freude am Fahren fanden die Teilnehmer auf den wunderschönen Strecken von selbst - man kam in der Regel zum Wesentlichen, nämlich englische Sportwagen schnell zu bewegen. Es macht doch wirklich Spaß, mit ein paar MGA's die Berge hinauf zu toben (Bild: MGA-Hatz)! Und wenn man dann noch vom herzlichen Thüringer Publikum bei den Ortsdurchfahrten mit Winken und Beifall begrüßt wird - Klasse!

Technische Defekte gab es kaum - die bemerkenswerteste Panne dürfte eine sich verselbständige Schraube am Dreiecksfenster eines MGA Coupe gewesen sein - war schnell in Ordnung gebracht...(Bild: Der Übeltäter...und die "Rolling restoration")

Mittagsstop war in der Lohmühle - ein Mittagessen und ein handwerkliches Museum (Holzverarbeitung) wartete auf die Teilnehmer. (Bild: Guba/Neubauer stellen fest, daß Hubraum wirklich durch nichts zu ersetzen ist) Anschließend wurden die Teams auf den zweiten Teil der Route, nach Gotha, geschickt (Bild: Volker startet).

Einige Teams statteten auf dem Weg einem Trabi-Treffen eine kleine Stippvisite ab...die Zeit für den Blick über den Zaun sollte man sich immer nehmen (Bild: RängTängTäng).

Erst Parken am Zaun - ein Geschicklichkeitswettbewerb, der sehr ausführlich erläutert wurde (Bild: Wie war das im Mittelteil?), dann Parken im Schloßhof (Bild: MG parking only?). Ab jetzt war bis zum Abend Zeit zur freien Verfügung.

Samstagabend, ab 19.30 versammelte man sich wieder in Winterstein - großes kaltes und warmes Büffet, eine hervorragende Jazzband (Bild: Take Five) und die Siegerehrung standen auf dem Programm.

Viele fanden erst Sonntag früh ins Bett. Irritierend war nur, daß die MG Drivers Clubjacken offenbar eine leicht sedierende Wirkung ausüben, aber vielleicht hatte ja der eine oder andere ein Gläschen Bremsenreiniger (oder was auch immer) zuviel intus...(Bild: Müde Blaujacken).

Am Sonntag schließlich klang die Veranstaltung mit einem typischen Thüringer Frühstück - Rostbratwurst und Milchkaffee - aus Bild: Frühstück). Nicht zu vergessen die Tombola, deren Preise ein letztes Mal für hocherfreute Teilnehmer sorgten (Bild: Dieter freut sich). Ein letzter Gruß, und auf gings Richtung Heimat (Bild: Start your engines).

Uns bleibt nur noch ein herzliches" Dankeschön!" an die Organisatoren. Eine runde Veranstaltung - und Volker Eckhardt murmelte schon etwas wie "Könnte man ja übernächstes Jahr wieder machen..." - Wir kommen bestimmt!


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All pictures courtesy of Andreas Pichler.

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